„Zukunftswerkstatt Gesundheitswesen“
Verehrte Gesundheitskapitäne, verehrte „Concerned Citizens“,
liebe Ferings,
SÜNJHAID! bedeutet auf Fering, der Sprache der Inselnordfriesen von Föhr: Gesundheit! – das ist der Kern dieses multiprofessionellen Think-Tanks und Freundeskreises zum Strukturwandel des globalen Konvergenzmarktes Gesundheitswirtschaft. Gesundheit ist eine Verantwortung der gesamten Gesellschaft – wir wollen daher als Gesundheitskapitäne und "Concerned Citizens" mit der Privatinitiative SÜNJHAID! noch mehr Orientierungspersönlichkeiten finden, die sich als verantwortliche Leader verhalten und in der Lage sind als Gesundheitsunternehmer und in anderen Funktionen innerhalb der Gesundheitswirtschaft maßgebliche Impulse zu geben und in die Zukunft gerichtete Visionen umzusetzen - gesucht werden "dynamische Unternehmer", Pionierunternehmer, Erfinderunternehmer und Unternehmenserfinder: Gesundheit wird nach dem Zukunftsforscher Leo A. Nefiodow zum treibenden Faktor für die Wirtschaft. Eine Reihe von Indikatoren sprechen dafür, daß der sechste lange Konjunkturzyklus – nach dem russischen Ökonomen Nicolai Kondratieff auch „Der sechste Kondratieff“ genannt – die „Gesundheit“ im ganzheitlichen Sinne sein wird – körperlich, seelisch, geistig, ökologisch und sozial – die Gesundheit wird im 21. Jahrhundert Träger einer langen Phase der Prosperität sein. Sünjhaid! ist ein „Club of Cos“, der die nordfriesische Insel Föhr und die traditionellen Föhrer Navigationsschulen als seinen Ausgangspunkt und Heimathafen gewählt hat; Orientierungspunkt ist dabei die griechische Insel der Ärzte „Cos“. Hippokrates von Cos gilt als „Vater der Medizin“. Er hat auf Cos ca. 500 v. Chr. die berühmt gewordene „Medizinische Schule von Cos“ begründet. Seine im CORPUS HIPPOCRATICUM niedergelegte Lehre beeinflusste mehr als zweitausend Jahre ärztliches Denken und Handeln. Hippokrates von Cos hat die wissenschaftliche Medizin begründet.
Das Eintreten der Vision des 6. Kondratieffs erkennt unser multiprofessioneller Freundeskreis von Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft bereits am Horizont – kommen Sie daher bitte als „Gesundheitskapitän“ an Bord und steuern Sie mit allen Teilnehmern und Referenten von SÜNJHAID! die „Schatzinsel FÖHR“ des 6. Kondratieffs von Nefiodow an:
„RHÜM HAART, KLAR KIMMING“
(Fering: „Ein großes geoeffnetes Herz und einen klaren Horizont“ – Wahlspruch der Inselnordfriesen von Föhr)
Wir stehen alle, als für das Gesundheitswesen tätige Menschen in der ersten Verantwortungsreihe, denn die Gesundheit ist eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft:
Teilnehmer und Referenten von SÜNJHAID! sind „concerned citizens“. Die Wortschöpfung „concerned citizen“ aus den USA kennzeichnet das Anliegen von SÜNJHAID!. Nach Dr. med. Bernd Schottdorf, in seinem Vorwort zu seinem 2004 erschienen Buch „Gesundheit!“, ist ein „concerned citizen“ ein Staatsbürger, der an den Geschicken seines Landes mit Interesse und Besorgnis Anteil nimmt und der es als seine persönliche Pflicht ansieht, Denkanstöße zu geben und sich für die Umsetzung dieser aktiv einzusetzen. Dabei bewahrt ein „concerned citizen“ aus Überzeugung seine Unabhängigkeit und unterscheidet sich damit eindeutig von den möglicherweise nur Partialinteressen vertretenden Lobbyisten. Übertragen auf SÜNJHAID! bedeutet dies, dass die multiprofessionellen Teilnehmer und Referenten aus den unterschiedlichsten Teilbereichen des Gesundheitswesens von SÜNJHAID! „concerned Health Sciences Business Professionals“ sind. Die Initiatoren haben gemeinsam den Wunsch, dass SÜNJHAID! als Think-Tank ernst zunehmende Denkanstöße geben kann und sich nach dem Vorbild, der „Föhrer Kapitänsschulen“, zur Aufgabe macht, die Entwicklung zukünftiger „Gesundheitskapitäne“ während des Studiums gewissenhaft zu begleiten, Young Health Sciences Business Professionals beim Eintritt in die Gesundheitswirtschaft zu fördern und den werdenden Gesundheitskapitänen als Mentoren aktiv zur Seite zu stehen. Gesundheitskapitäne sind Orientierungspersönlichkeiten, die sich als verantwortliche Leader verhalten. Die Biographie des 1909 geborenen Arztes, Forschers, Unternehmers und Stifters Dr. med. Frederik Paulsen von der nordfriesischen Insel Föhr ist solch ein positives Beispiel für einen Gesundheitskapitän, an dem sich der Gründer von SÜNJHAID!, Dr. med. Henri M. von Blanquet selbst orientieren konnte. Dr. von Blanquet ist ein Familienmitglied Paulsens, des Gründers der pharmazeutischen Firma Ferring, der „Federal Union of European Nationalities“ (FUEN), der Ferring-Stiftung. SÜNJHAID! hat daher in Alkersum auf Föhr seinen Heimathafen gefunden und möchte mit Ihnen gemeinsam in See stechen, um das 6. Kondratieff anzusteuern.
„SÜNJHAID!“ wurde 2002 in Alkersum auf Föhr / Nordfriesland ins Leben gerufen. Leitbild für SÜNJHAID! sind die Föhrer Navigationsschulen des 17. Jahrhunderts, die der Föhrer Pastor Richardus Petri (1620 bis 1678 Pastor von St. Laurentii auf Föhr) gründete, um junge Seeleute zu Führungspersönlichkeiten auf See auszubilden. Richardus Petri verlangte keine Bezahlung für seine pädagogische Arbeit, sondern stellte nur die Bedingung, das erworbene Wissen wiederum an die nachfolgende Generation weiter zu geben. Ein ähnliches Prinzip gibt der heute noch zitierte, aber nicht mehr praktizierte Hippokratische Eid vor.
Diese beiden historischen Beispiele sind das Leitmotiv von SÜNJHAID! durch Privatinitiative die Entwicklung und Ausbildung neuer „Gesundheitskapitäne“ aktiv zu begleiten und zu fördern. Experten wie u. a. DocMorris-Gründer Ralf Däinghaus, Dr. med. Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Berliner Ärztekammer, betapharm Arzneimittel GmbH- Geschäftsführer Peter Walter, Generalarzt Dr. med. Arno Roßlau, Dr. med. Bernd Schottorf (Schottorf Labore), Dr. jur. Alexander von Stechow (Johanniter GmbH), Universitätsprofessor Dr. Dr. Dr. Anthon-H. Schröder, Dr. Peter J. Kracht und viele weitere Referenten sind der Einladung auf die Insel bereits gerne gefolgt. Das jährliche multiprofessionelle Symposium zum Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft findet in allen ungeraden Jahren auf der Insel Föhr und in allen geraden Jahren auf dem Kontinent statt. Das Symposium auf Föhr wird seit 2005 mit einer ökomenischen „Ärztekanzel“ feierlich eröffnet.
Das Anliegen von SÜNJHAID! ist, die Medizin ganzheitlich, multiprofessionell und intersektoral im Konvergenzmarkt der Gesundheitswirtschaft zu betrachten. Medizinethik stellt den Menschen in den Mittelpunkt einer Gesundheitsmedizin und nicht den Profit. Für aktive und werdende Gesundheitskapitäne könnte ein Lebensmotto von Dr. med. Frederik Paulsen aus Alkersum auf Föhr ein Leitmotiv sein: „Es ist oft profitabler, ohne Gedanken an eventuelle Gewinne an einer wissenschaftlichen Aufgabe zu arbeiten, als nach etwas zu suchen, was Geld bringen kann. Zielgerichtete Forschung ist bemerkenswert unproduktiv. Wirkliche Resultate erzielt man teils durch glücklichen Zufall und teils durch wissenschaftliche Arbeit, die das Interesse anderer Wissenschaftler erregt.“ Diese Lebensweisheit von Paulsen ist einer der zentralen Leitgedanken für unseren Think-Tank. SÜNJHAID! versucht daher Leitfiguren, Orientierungspersönlichkeiten, Geschäftsideen und Unternehmenskulturen zu finden, die für aktive und werdende „Gesundheitskapitäne“ Vorbilder sein können. So ist auch die Einladung zu „Sünjhaid“ zu verstehen, die seit 2003 mit den Worten „Rüm Hart, Klaar Kimming“ (Großes, weites Herz und einen klaren Horizont) eingeleitet wird.
Seit der Gründung hat Professor Dr. med. Carl Schirren (national und international der Begründer der Andrologie), Midlum auf Föhr, die Schirmherrschaft inne. Schirren pflegte über Jahrzehnte eine enge Freundschaft mit Paulsen und darf selbst als Orientierungspersönlichkeit für „Health Sciences Business Professionals“ gelten.
Philosophische Grundlage für den Think-Tank Sünjhaid! sind die immer noch hochaktuellen Überlegungen die Ivan Illich 1975 in seinem Buch „Die Nemesis der Medizin – Die Kritik der Medikalisierung des Lebens“ niedergelegt hat. Für jeden Teilnehmer von Sünjhaid! ist es hilfreich, auch um einen gemeinsamen Ausgangpunkt für die in die Zukunft gerichtete Vision des 6. Kondratieff`s zu schaffen, sich mit Ivan Illich und seinen Überlegungen vertraut gemacht zu haben. Das Buch „Der sechste Kondratieff – Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information“ von Leo A. Nefiodow ist die zweite zentrale Ausgangsbasis. Desweiteren empfehlen wir die Lektüre dieser beiden Harvard-Standardwerke: "Redefining Health Care - Creating Value-Based Competition on Results" von Michael E. Porter und Elisabeth Olmsted Teisberg und "Science Business" von Gary P. Pisano. Quellen für die strategische Vision von Sünjhaid! sind "The Tipping Point" von Malcom Gladwell (Link: www.gladwell.com) und „The Medici Effect“ von Frans Johansson (Link: www.themedicieffect.com)
SÜNJHAID! – die Kapitänsschule der Gesundheitswirtschaft freut sich auf Ihre/Eure Beteiligung. Unser herausragender Dank gilt allen Referenten, die mit Ihren Impulsen den Geist von Sünjhaid! lebendig machen. Das Ziel von Sünjhaid! ist, über alle sektorale Grenzen der Gesundheitswirtschaft hinweg nachhaltiges Vertrauen und Loyalität untereinander aufzubauen, damit der "TIPPING POINT" für Konvergenzen in der Gesundheitswirtschaft schneller erreicht werden kann. Ziel ist es mit Sünjhaid! einen "Medici-Effect" für die Gesundheitswirtschaft zur Erreichung des 6. Kondratieffs auszulösen. Gesellschaftlich, wirtschaftlich, philosophisch und ethisch befinden wir uns in einer durch das Informationszeitalter ausgelösten Transformation: "DIE NETOKRATEN" von Alexander Bard und Jan Soederqvist aus Stockholm bieten eine komplexe und vollständige Analyse der jetzt neu entstehenden globalen Leistungselite an. SÜNJHAID! ist ein Kind dieses netokratischen Wandels - "SÜNJHAID! is Netocracy".
Save the Date: SÜNJHAID! beginnt immer an Christi Himmelfahrt (Donnerstag bis Sonntag). Ab 2009 findet Sünjhaid! am Himmelfahrtswochenende nur noch alle 2 Jahre und nur noch auf Föhr statt, also: 2009, 2011, 2013, 2015 u.s.w. - in den Zwischenjahren 2010, 2012, 2014, 2016 usw. trifft sich der Freundeskreis Rünjhaid! im gleichen Zeitraum auf der nordfriesischen Seefahrerinsel Föhr und blickt über den Horizont der Westküste.
In diesem Sinne: „Sünjhaid! an Rünjhaid!“ – wer etwas bewegen will folgt dem Auftrag von Sünjhaid! und braucht dafür Anstöße … Denkanstöße!, denn Denken ist Handeln!.
Föhr ist am Himmelfahrtswochenende immer der Meeting-Point der Gesundheitskapitäne:
"SÜNJHAID! an RÜNJHAID!"
